[Rezension] ”Backstage in Seattle” von Mina Mart

img_20170223_173246_754Verlag: Book2Read

Originaltitel: Backstage in Seattle

Erscheinungsdatum: 15. Februar 2017

Seiten: 472

Preis: 5,99 €

 Zitat folgt!!!

Inhalt:
Stell dir vor, du bist ohne Hoffnung aufgewachsen. Ohne Eltern. Ohne Freunde. Stell dir vor, du bist am Tiefpunkt angelangt, und jemand bietet dir eine zweite Chance. Stell dir vor, du ergreifst diese Chance und kommst nach Seattle, in die Stadt, die nach ihrem endlosen Regen benannt wurde. Du trittst in einer Bar auf. Weil du nichts anderes hast als die Musik. Und dann, als alles zu eskalieren droht, da taucht sie auf. Wenn da nur ein Herz wäre, das du verschenken könntest.

Ein Blick in seine Augen genügt, um ihm komplett zu verfallen. Als Eliza den aufstrebenden Rockstar Finn in der Collegebar trifft, vergisst sie alles um sich herum und folgt ihm backstage. Zwischen beiden entwickelt sich eine heiße Affäre, die nur einer Regel folgt: Wahre Liebe existiert nicht. Doch jeder Kuss, jede Berührung bringt diesen Entschluss ins Wanken. Bis Eliza erfährt, dass der faszinierende Sänger Finn vor einer düsteren Vergangenheit davonläuft …

Meinung:
”Backstage in Seattle” ist der erste Roman von Mina Mart. Dementsprechend bin ich ohne Erwartungen an das Buch ran gegangen und konnte mich so überraschen lassen.

Zum Glück bin ich positiv überrascht, denn der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr. Sie schreibt sehr authentisch und dem heutigen Sprachstil entsprechend. Man konnte sich bildlich einiges vorstellen und Längen waren im Buch nicht ein mal gegeben. Die Seiten flogen nur dahin, da ich sehr gefesselt wurde.

Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Eliza und auch von Finn. Das gefällt mir ja eh immer so, denn ich finde mit den abwechselnden Sichten können die Autoren auch Längen vermeiden, wenn der Schreibstil gut ist.

Das Buch beginnt eigentlich ganz ruhig.

Eliza ist nach Seattle gezogen um an der WSU zu studieren und hat dort eine WG mit Ally und Jenny gegründet. Sie gibt vor keine Gefühle zu haben und keine Liebe zu einem Mann je empfinden kann, sie weigert sich quasi auch an einen Gedanken an romantische Gefühle.
Grund diesen Zustandes ist ihre Vergangenheit, wobei ich da noch nicht ganz verstanden habe, wieso sie dann so ‘hardcore’ drauf ist. Aber alles in einem ist sie ein toller Charakter, wenn auch manchmal sehr anstrengend, da sie nie wirklich weiß, was sie möchte und sich selber belügt.

An einem Abend trifft sie auf Finn. Die Begegnung ist sehr stürmisch und wichtig für alle weiteren Ereignisse. Denn sie trifft im Howl At The Moon auf ihn und weiß erst mal gar nicht, dass er der langersehnte Bruder von Tom – Allys Freund – und Alex ist.

Finn ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Klar, er hat von Beziehungen die gleiche Meinung wie Ally, aber es war auch von Anfang an klar, dass seine Vergangenheit ihn noch viel mehr geprägt hat und das erfährt man auch im Laufe der Seiten. Doch er belügt sich nicht die ganze Zeit selber, trotz allem was war.
Ein bisschen kann ich seine Handlungen alle nachvollziehen, denn er hat eindeutig Probleme die nie ganz so verschwunden sind und ihm auch aktuell noch Probleme bereiten und immer wieder einholen, wenn es bergauf geht.

Alles in einem Bewegt sich das Buch im Bereich der tiefen Freundschaft, der Heilung der Vergangenheit und wie es ist, sich selbst zu finden und Gefühle zu zulassen. Vor allem lehrt das Buch auch, das Leben zu schätzen, denn man weiß nie was im nächsten Moment passieren kann.

Das Ende des Buches war einfach gemein, denn das hat mir nen halben Herzinfarkt eingebracht und ich warte jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Band und kann nur hoffen, dass die Autorin schnell am schreiben ist.

Ein weiterer Pluspunkt für mich ist, dass es in dem Buch auch viel um Musik geht und viele gute Rockbands hervorbringt, die man einfach als Fan solcher Musik nur lesen kann.
Zusammen mit der Playlist der Autorin, kann man das Buch einfach noch viel besser lesen.

Fazit:
Das erste Buch von Mina Mart hat mir sehr gut gefallen. Dem Buch hat es an nichts gefehlt und besser kann der Auftakt eines Autorenlebens gar nicht sein.
Ich kann den zweiten Band nicht erwarten, ich möchte einfach nur wissen, wie es mit Eliza und Finn weitergeht.

5_buecherlies

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