[Rezension] ”Maybe Someday” von Colleen Hoover

img_20160910_194452Der Schreibstil von Colleen Hoover ist einfach unendlich gut. Ich weiß gar nicht, wie diese Frau das hinbekommt, solche kraftvollen Worte zu Papier zu bringen. Der Schreibstil war bisher in allen Büchern, die ich bisher von ihr gelesen habe, absolut perfekt.

Dieses Buch ist sogar besonderer als alle anderen.

Verlag: dtv

Originaltitel: Maybe Someday

Erscheinungsdatum: 18. März 2016

Seiten: 426

Preis: 12,95 €

Menschen können nun mal ihr Herz nicht steuern, Warren. Sie können nur ihr handeln stuern, und genau das hat Ridge getan. Ein einziges Mal hat er für zehn Sekunden die Kontrolle verloren, aber danach ist er immer in die andere Richtung gegangen, sobald die Versuchung ihren hässlichen Kopf hob.
Seite 320

Inhalt:
Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.

Meinung:
Der Schreibstil von Colleen Hoover ist einfach unendlich gut. Ich weiß gar nicht, wie diese Frau das hinbekommt, solche kraftvollen Worte zu Papier zu bringen. Der Schreibstil war bisher in allen Büchern, die ich bisher von ihr gelesen habe, absolut perfekt.

Dieses Buch ist sogar besonderer als alle anderen.

Sydney muss man einfach mögen. Gleich am Anfang merkt man, was für einen wundervollen Charakter sie eigentlich haben muss. Ihre Gedanken, ihr Handeln, einfach alles an ihr zeigt ihre Treue in Sachen Freundschaft, Liebe und Beruf. Gleich am Anfang erfährt man, dass Sydney von ihrem Freund und ihrer besten Freundin betrogen wurde und verlässt kurz über lang die Wohnung – und vergisst dabei ihre Handtasche mit dem Geld drin! Gut, dass Ridge ihr zur Hilfe eilt.

Ridge ist perfekt. Ridge ist einfach fantastisch. Ridge ist liebevoll, talentiert, aufmerksam… und taub. Ridge kann seit der Geburt nicht hören und so ist er immer auf das Handy, Laptop oder Stifte angewiesen, wenn er mit fremden Leuten kommunizieren will. Seine Freunde und sein Bruder benutzen Gebärdensprache. Hin und wieder kann er auch Lippen lesen.
Das faszinierende an ihm ist, dass er trotz seine Taubheit wundervoll Gitarre spielen kann und Songtexte schreibt. Jedoch hängt er bei einer Schreibblockade fest und wie durch ein Zufall, bekommt er mit, wie Sydney eigene Texte zu seinen Songs dichtet und sie mitsingt. Und da Sydney von jetzt auf gleich obdachlos wird, lässt er sie bei sich wohnen.

Warren ist der beste Freund von Ridge und einfach super sympathisch. Warren ist loyal, selbstverliebt und einfach humorvoll. Er macht sich aus allem ein Scherz und spielt anderen gerne Streiche.

Ich weiß gar nicht, wie ich die Story von Ridge und Sydney beschreiben soll. Sie ist so zart, ehrlich und impulsiv. Ridge hat seit 5 Jahren eine Freundin, die einfach super sympathisch ist, findet Sydney. Was sie stört ist, dass sie mit Ridge zusammen ist, denn je mehr Zeit verstreicht, je öfter die beiden zusammen an Songtexten arbeiten, desto intensiver wird die Verbindung zwischen den beiden.

Es tut beiden weh, denn auch Ridge fühlt sich zu Sydney angezogen und doch steckt er im Zwiespalt, weil er seine Freundin niemals verlassen würde. Die Gespräche zwischen Sydney und Ridge sind mit Ehrlichkeit, Sehnsucht und Wehmut gefüllt, dass man beim lesen einfach Gänsehaut bekommen hat. Besonders auch bei dem Grund, weshalb Ridge seine Freundin niemals verlassen würde.

Doch wie das Schicksal es so will, bekommt Ridge seine Freundin alles heraus und somit beginnt der größte Herzschmerz im Buch.
Ich bin froh darüber, wie diese Situation geklärt wird. Wie die Gespräche zwischen den Charakteren stattfinden und wie diese Probleme gelöst werden.

Am meisten hat mich die Tatsache berührt, dass Ridge Taub ist. Denn so bekommt jeder Leser mit, dass taub sein auch nicht immer negativ ist, dass immer noch das Leben normal gelebt werden kann.

Fazit:
Mit ”Maybe Someday” ist Colleen Hoover mal wieder ein gefühlvoller Roman gelungen. An diesem Buch ist einfach alles perfekt. Von Anfang bis Ende, von den Charakteren bis hin zu den Gesprächen.

 

5_buecherlies

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