[Rezension] ”Blind Date mit einem Rockstar

20140113_173235Theoretisch setzt das Buch fast da an, wo ”Verliebe dich nie in einen Rockstar” aufgehört hat, halt nur aus einer anderen Sicht.

Als Leser erfährt man dann auch endlich, was der Hass von Serena auf Simon auf sich hat und man kann diesen sogar fast verstehen. Aber eben nur fast, denn im Handlungsverlauf wird einem von allein klar, wieso Simon Serena eigentlich gar nicht kennt. Und das wird später nur unterstrichen.

Auch dieses Buch kann einfach mit witzigen Wortgefechten trotzen und ich musste das ein oder andere mal echt lachen. Schmunzeln musste ich eigentlich immer beim Wort ”schnichern”.

Verlag: impress

Originaltitel: Blind Date mit einem Rockstar

Erscheinungsdatum: 24. Dezember 2013

Seiten: 301

Preis: 9,99 €

Als er mich ansah, konnte ich eindeutig in seinen Augen lesen, dass er es ernst mit mir meinte. Ich konnte in Simon wie in einem offenen Buch lesen. Ob er in mir auch so gut lesen konnte?

Seite 177

Inhalt:
Wenn sich Serena einer Sache ganz sicher sein kann, dann dieser: Rockstars sind allesamt Schweine! Ja, vielleicht hat die Sache zwischen ihrer Freundin Zoey und Acid ein Happy End gehabt, aber das war ja mal eine totale Ausnahme. Ganz anders sieht es mit seinem Bassisten Simon aus, der ihr nicht nur rein sportlich immer wieder das Herz bricht, sondern auch gerne so tut, als ob er sie nicht kenne. Mag sein, dass er wie ein junger Gott aussieht mit seinen hohen Wangenknochen, den galant geschwungen dunkelbraunen Haaren und verboten grünen Augen, sein Charakter ist trotzdem so schwarz wie der Teufel selbst. Da hilft nur eins: Ablenkung! Denken zumindest ihre besten Freundinnen, die ihr eifrig ein paar Blind Dates organisieren. Nur leider hat keiner damit gerechnet, dass Simon da bald mit von der Partie ist …

Meinung:
Der Schreibstil von Teresa Sporrer hat mir wieder einfach richtig gut gefallen! Wie im ersten Band ist er flüssig und jugendlich gehalten – er passt perfekt zu dieser Story!
Zwischendurch gibt es ein paar tolle Rückblenden.
Geschrieben ist das Buch vollständig aus der Sicht von Serena.

Die Charaktere haben mir wieder allesamt wunderbar gefallen – ich liebe sie alle mit ihrer verrückten Art!

In diesem Buch spielt Serena die weibliche Hauptrolle, was mir persönlich gut gefallen hat. Schon in Band 1 habe ich mich gefragt, warum sie als in der dritten Person von sich spricht. Man erfährt sogar so halbwegs, wieso sie es tut.
Serena ist ein Charakter, der mir sehr gut gefällt mit ihrer verrückten Art, manche würde es nerven, dass sie als in der dritten Person von sich spricht, aber ich finde, das ist die verrückte Eigenschaft, die sie so liebevoll macht.

Simon hat mir auch ganz gut gefallen. Zu erst wollte ich ihn ja köpfen, weil er einem als das Gefühl gibt, dass er Serena nicht erkennt und so, aber wenn man weiter liest, wird klar, dass man ihn eigentlich nicht köpfen will!
Seine Art gefällt mir, er ist irgendwie sanft und ehrlich und natürlich gut aussehend.

Selbstverständlich haben mir die alten Nebencharaktere wieder super gefallen. Auch dass Alex und Zoey ihre Rollen hatten, einfach genial. Ich bin so sehr in diese Freundschaften und Partnerschaften verliebt!

Endlich konnte ich den zweiten Band der Rockstar Reihe lesen! Schon der erste Band hat mich unendlich begeistert und ich war dann einfach neugierig, wie es in Serenas Kopf aussieht!
Da mich, wie gesagt, der erste Band nur überzeugen konnte, waren meine Erwartungen an dieses Buch natürlich sehr hoch, aber ich kann mit Freude mitteilen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Theoretisch setzt das Buch fast da an, wo ”Verliebe dich nie in einen Rockstar” aufgehört hat, halt nur aus einer anderen Sicht.
Als Leser erfährt man dann auch endlich, was der Hass von Serena auf Simon auf sich hat und man kann diesen sogar fast verstehen. Aber eben nur fast, denn im Handlungsverlauf wird einem von allein klar, wieso Simon Serena eigentlich gar nicht kennt. Und das wird später nur unterstrichen.

Auch dieses Buch kann einfach mit witzigen Wortgefechten trotzen und ich musste das ein oder andere mal echt lachen. Schmunzeln musste ich eigentlich immer beim Wort ”schnichern”.

Simon und Serena finde ich einfach toll zusammen, denn was sich neckt, das liebt sich, oder nicht? Die beiden sind amüsant, nicht mal vorsätzlich, aber sie sind es.

Fazit:
Auch mit ”Blind Date mit einem Rockstar” konnte mich Teresa Sporrer zu 100% überzeugen. Der Schreibstil ist absolut perfekt und die toll ausgearbeiteten, liebevollen, verrückten Charaktere unterstreichen das nur. Ich freue mich schon auf den dritten Band und hinter Violets Köpfchen zu gucken.

 

5_buecherlies

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