[Rezension] ”Open Minds – Gefährliche Gedanken” – Susan Kaye Quinn

20140521_175440Das Buch beginnt schon ziemlich direkt. Man lernt Kira und ihre Gedanken als Null sehr gut kennen. Dass die Menschen sich verändert haben und per Gedanken kommunizieren, haben sie einer damaligen Droge zu verdanken. Diese Droge hat nicht bei jedem angeschlagen und so wurde die Gesellschaft in Leser und Nullen aufgeteilt.

Leser sind die heiligen Menschen, die Menschen, die dort als normal gelten und ihre Rechte haben. Die Nullen sind die Freaks, der Gesellschaft und werden wie Ausgestoßene behandelt.

 

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Originaltitel: Mindjack

Erscheinungsdatum: 20. März 2014

Seiten: 316

Preis: 10,69 €

Ich hätte meine Hand wegziehen sollen, aber ich schaffe es nicht, sie zu bewegen. Es gab keine Welle von geteilten intimen Emotionen, wie es Leser offensichtlich hatten, wenn sie sich berührten. Aber Rafs Hand auf meiner zu haben, war wie ein Schluck kühles Wasser nach hundert Tagen in der Wüste.

Seite 28

Inhalt:
Wenn jeder Gedanken liest, kann ein Geheimnis eine gefährliche Sache sein. Die sechzehnjährige Kira Moore ist eine Null, jemand der weder Gedanken lesen, noch von anderen gelesen werden kann. Nullen sind Außenseiter denen man nicht vertrauen kann, weswegen sie auch keine Chancen bei Raf hat, einem normalen Gedankenleser und ihr bester Freund, in den sie heimlich verliebt ist. Als sie aus Versehen die Kontrolle über Rafs Verstand übernimmt und ihn dadurch beinahe umbringt, versucht Kira ihre unheimliche, neue Fähigkeit vor ihrer Familie und dem zunehmend misstrauischer werdenden Raf zu verbergen. Aber sie verstrickt sich in ihren Lügen und wird immer tiefer in eine geheime Unterwelt voller Gedankenkontrollierer gezogen. Den Verstand all derer zu kontrollieren, die ihr am Herzen liegen, ist dabei nur eine von vielen gefährlichen Entscheidungen, die noch vor ihr liegen.

Meinung:
Der Schreibstil von Susan Kaye Quinn hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr flüssig und versorgt die Leser mit einer angemessenen Portion an Details. Zu dem lässt sich der Stil sehr flüssig und einfach lesen.
Geschrieben ist das Buch komplett aus der Sicht von Kira.

Kira hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang der Buches ist sie noch die ängstliche Null und kann als Einzige in ihrem Kreis noch keine Gedanken lesen. Dementsprechend wird sie behandelt und das schüchtert sie total ein. Doch im Laufe der Handlung, durch die vielen Ereignisse, verändert sie sich und wird immer stärker und mutiger. Gerade auch, weil sich ihre Fähigkeiten als Jackerin immer mehr verbessern.

Das Buch hat viele Nebencharaktere, die auch eine größere Rolle haben, wie zum Beispiel Raf und Simon.
Raf ist ein Leser und Kiras bester Freund. Er steht immer hinter ihr und ist für sie da, obwohl sie noch eine Null ist. Ich mag ihn von Anfang an und später habe ich sogar irgendwie Mitleid mit ihm.

Simon gegenüber bin ich von Anfang an ziemlich misstrauisch gewesen. Er hat Kira am Anfang nicht gut behandelt und plötzlich, weil er ebenfalls ein Jacker ist, ist er an ihr interessiert? Seine Handlungen bringen mich dazu, immernoch nicht zu wissen, ob er jetzt gut oder böse ist.

Als ich von Michael Drecker gefragt wurde, ob ich mich für das Buch interessiere, wusste ich nicht so recht, denn bis dahin gab es nur die englische Inhaltsangabe und mein Englisch ist echt mies. Er konnte es aber ganz gut beheben und ich habe mich letztendlich für dieses Buch entschieden, weil der Klappentext sehr interessant klang und es klang nach was völlig anderem, etwas, was ich bisher noch nicht gelesen habe. Von daher waren meine Erwartungen eher neutral und ich habe mich überraschen lassen.

Ich kann berichten, dass ich positiv überrascht worden und froh gewesen bin, zugestimmt zu haben.

Das Buch beginnt schon ziemlich direkt. Man lernt Kira und ihre Gedanken als Null sehr gut kennen. Dass die Menschen sich verändert haben und per Gedanken kommunizieren, haben sie einer damaligen Droge zu verdanken. Diese Droge hat nicht bei jedem angeschlagen und so wurde die Gesellschaft in Leser und Nullen aufgeteilt.

Leser sind die heiligen Menschen, die Menschen, die dort als normal gelten und ihre Rechte haben. Die Nullen sind die Freaks, der Gesellschaft und werden wie Ausgestoßene behandelt.

Später kommt dann noch die Gruppe der Mindjacker dazu – das sind Menschen, die die Gedanken der anderen manipulieren können.
Der erste unwissende Zwischenfall tritt bei Kira auf, als sie mit Raf zusammen ist und ab da startet die Geschichte auf volle Spannung, denn man will unbedingt wissen, was passiert ist und was Simon mit der ganzen Sache zu tun hat.

Da beginnt auch das Spiel aus lauter Lügen und Geheimnissen und die rationale Denkfähigkeit ist nicht mehr ausgeprägt vorhanden.
Ab etwa 3/4 des Buches gewinnt das Buch die höchste Spannung, die sich auch bis zum Ende hält.

Fazit:
Mit “Open Minds – Gefährliche Gedanken” ist Susan Kaye Quinn ein sehr guter Auftakt einer Trilogie gelungen, deren Geschichte ich so noch nicht kenne. Die Idee dahinter ist erfrischend anders und sehr gut umgesetzt!
Ich kann Band 2 kaum erwarten.

5_buecherlies

 

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