[Rezension] ”Requiem” – Lauren Oliver

2014-03-12 15.13.38Endlich war es so weit und ich konnte Band 3 beginnen. Ich habe mich schon total gefreut und nachdem mir ”Delirium” und ”Pandemonium” so gut gefallen haben, hatte ich natürlich ziemlich hohe Erwartungen an das Buch.

Leider muss ich mitteilen, dass das Buch nicht meine vollen Erwartungen erfüllt hat.

Das was ich gelesen habe, hat mir ziemlich gut gefallen. Die Widerstandsbewegung ist voll am planen. Auch die Spannung bleibt immer wieder durch kleine Ereignisse erhalten und die kurzen Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Hana und Lena haben sicherlich auch zur Spannung bei getragen.

Verlag: Carlsen

Originaltitel: Requiem

Erscheinungsdatum: 24. Januar 2014

Seiten: 400

Preis: 18,90 €

Wer weiß? Vielleicht haben sie sogar Recht. Vielleicht haben uns unsere Gefühle verrückt gemacht. Vielleicht ist Liebe wirklich eine Krankheit und ohne sie wären wir besser dran.

Seite 28

Inhalt:
Lena und Julian sind endlich zurück in der Wildnis. Hier sind sie vorerst in Sicherheit und alles könnte gut sein. Doch etwas zwischen den beiden hat sich verändert, und Lena spürt, dass sie eigentlich zu Alex gehört. Aber auch Alex ist nicht mehr der, den sie immer geliebt hat, und wirkt seltsam abweisend. Hana dagegen, Lenas Freundin von früher, führt ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner. Und während die Rebellen alles für den entscheidenden Angriff auf Portland vorbereiten, muss sich Lena ihrer Vergangenheit stellen.

Meinung:
Auch in diesem Buch hat mir der Schreibstil super gefallen! Er lässt sich wieder richtig leicht lesen und die Seiten fliegen nur so davon.
Lauren Oliver lässt es nicht langweilig werden, denn in diesem Band wird das Buch in zwei Sichten erzählt – von Lena und Hana. Das hat mir sehr gut gefallen. Da die Kapitel meistens sehr kurz sind, ist die Spannung sehr gut erhalten.

Lena hat mir auch hier gefallen, auch wenn ich sie nicht mehr so sehr mag, wie in den Bänden davor. Sie ist wieder mutiger geworden, riskiert etwas für andere Menschen und doch hat mich was an ihr gestört.
Es wird wohl diese Verwirrtheit sein, denn seit Alex wieder da ist, kann sie sich nicht entscheiden, zu wem sie sich angezogener fühlt und dieses ewiger Hin und Her ging mir nach ner Zeit richtig auf die Nerven.

Alex ist in dem Buch sehr abweisend Lena gegenüber, und das hat mich richtig gestört! Doch nachdem man das Bonuskapitel aus der Sicht von Alex gelesen hat, kann man das ganze vielleicht noch was nachvollziehen.

Julian hat mir auch hier wieder gefallen. Er lebt sich immer mehr in die Welt der Invaliden ein und verändert sich total. Er möchte kämpfen und etwas tun und hat sich sehr gut in der Wildnis eingelebt und sich dieser angepasst.

Hana spielt in dem Bauch eine Hauptrolle und hat auch ihre eigenen Kapitel, die sie beschreibt. Sie hat mir richtig gut gefallen! Sie ist geheilt worden, doch so richtig will der Eingriff bei ihr nicht geholfen haben, denn sie denkt immer an Lena und daran, wie es Lenas Familie so geht.
Hana hat ein dunkles Geheimnis, was man als Leser im Buch erfährt. Ich bin richtig schockiert gewesen, als sie sagte, was sie getan hat.

Endlich war es so weit und ich konnte Band 3 beginnen. Ich habe mich schon total gefreut und nachdem mir ”Delirium” und ”Pandemonium” so gut gefallen haben, hatte ich natürlich ziemlich hohe Erwartungen an das Buch.

Leider muss ich mitteilen, dass das Buch nicht meine vollen Erwartungen erfüllt hat.

Das was ich gelesen habe, hat mir ziemlich gut gefallen. Die Widerstandsbewegung ist voll am planen. Auch die Spannung bleibt immer wieder durch kleine Ereignisse erhalten und die kurzen Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Hana und Lena haben sicherlich auch zur Spannung bei getragen.
Hanas Teil der Gesichte hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es ziemlich interessant, die Gedanken einer Geheilten zu erleben. Bei Hana ist die Heilung nicht komplett gelungen, denn sie zeigt immer noch eingie Symptome von einer Ungeheilten. Sie ist mit Fred Hargrove, dem neuen Bürgermeister von Portland, verlobt und mit dem hat sie einige Probleme. Ich finde diesen Typ einfach ätzend.

An sich fände ich dieses Buch perfekt, aber dieses Ende gibt dem Buch einen fetten Minuspunkt! Gegen Ende wird das Buch noch mal richtig spannend und dann endet es soooo offen 😮
Sie hätte das Buch ruhig dicker machen können und ein abgeschlossenes Ende schreiben können…

Am Ende des Buches ist noch eine kleine Kurzgeschichte aus der Sicht von Alex dabei, diese bringt einen dazu, zu verstehen, weshalb er so geworden ist, wie er ist.

Fazit:
”Requiem” von Lauren konnte mich an sich sehr überzeugen. Die Charaktere sind wieder toll ausgearbeitet und der Schreibstil einfach toll, auch die Spannung ist so gut wie immer da. Aber dann kommt dieses dermaßen offene Ende, dass das Buch deshalb einen fetten Minuspunkt bekommen hat. Ich habe viele offene Enden gelesen, aber selten eins, wo es noch locker Platz für 75-100 Seiten hätte..

 

4_buecherlies

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