[Rezension] ”Wir in drei Worten Mahiri McFarlane

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In dieser Geschichte steckt eigentlich nicht das, was der Klappentext verspricht – eine süße Liebesgeschichte. Aber als Liebesgeschichte kann ich es gar nicht wirklich betrachten, denn es hat sich einfach nur um Rachel und ihre zum teil echt zusammenhanglosen Gefühlen gedreht.
Ben und sie hat man total selten zusammen erlebt und wenn, dann nur in den Rückblenden zur Unizeit. Aber so richtig zusammen sind sie nicht im Buch aufgetaucht. Und wie soll da eine Liebesgeschichte entstehen?

hinter der Geschichte steckt einfach eine riesengroße Enttäuschung.

Verlag: Knaur

Originaltitel: You had me at Hello

Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2013

Seiten: 495

Preis: 9,99 €

Mein Herz klopft so heftig, als würde ein medizinisch qualifizierter Mensch durch meine Rippen greifen und es zusammendrücken, um mich wiederzubeleben.

Seite 66

Inhalt:
Zu Unizeiten waren sie unzertrennlich. Beste Kumpels waren sie. Die Welt konnte ihnen nichts anhaben. Doch in der Nacht vor der Abschlussfeier ist etwas passiert. Seitdem haben sie sich nicht mehr gesehen. Zehn Jahre und 781 erfolglose Google-Suchen später stehen sie sich unerwartet gegenüber. Quelle: Amazon

Meinung:
Der Schreibstil von Mhairi McFarlane hat mir gut gefallen. Ich finde ihn jetzt nicht anziehend gestaltet, aber ich kann mich auch nicht ganz drüber beklagen.
Zwischen den Kapitel in der Gegenwart gibt es noch Kapitel, die zu Unizeiten geschrieben sind.
Das ganze Buch ist komplett aus der Sicht von Rachel geschrieben.

Das Buch besitzt viele Charaktere, so wirklich überzeugen konnte mich aber keiner so wirklich.

Natürlich ist das Rachel. Rachel ist nett und sympathisch, allerdings kann ich sie so gut wie gar nicht nachvollziehen.
In dem einen Moment verfolgt sie diesen Gedanken und im nächsten einen anderen. Und diese Gedanken sind oft auch ziemlich widersprüchlich und meiner Meinung nach auch zusammenhanglos. Ebenso wusste sie auch nie, was sie gefühlstechnisch wollte.
Und das hat mich nach einer Weile echt genervt.

Dann gibt es noch Ben. Ben ist ein verheirateter Anwalt, der mit seiner Frau zurück nach Manchester gezogen ist. Seine Gedanken konnte ich als Leserin ebenfalls nicht ganz nachvollziehen. Was aber auch daran liegt, dass dieses Buch nicht seine Perspektive erzählt.
Was ich so richtig von ihm halten soll, weiß ich immernoch nicht und werde es bestimmt auch nie wissen.

Auch die anderen Charaktere sind nicht tiefgründig und nicht so ausgearbeitet, dass ich denke: Wow, die finde ich bombastisch.
Allerdings muss ich sagen, dass mit die Freunde von Rachel, Ivor, Mindy und Caroline, gut gefallen haben, denn zu viert teilen sie eine dreizehnjährige Freundschaft.

Jaaa, was soll ich sagen?
Das Cover und der Klappentext von dem Buch sind einfach toll und versprechen eine super süße Liebesgeschichte. Aber ich finde hinter der Geschichte steckt einfach eine riesengroße Enttäuschung.

In dieser Geschichte steckt eigentlich nicht das, was der Klappentext verspricht – eine süße Liebesgeschichte. Aber als Liebesgeschichte kann ich es gar nicht wirklich betrachten, denn es hat sich einfach nur um Rachel und ihre zum teil echt zusammenhanglosen Gefühlen gedreht.
Ben und sie hat man total selten zusammen erlebt und wenn, dann nur in den Rückblenden zur Unizeit. Aber so richtig zusammen sind sie nicht im Buch aufgetaucht. Und wie soll da eine Liebesgeschichte entstehen?

Wo wir auch beim Stichpunkt ”Unizeit” sind. Die Rückblenden dahin haben mir am besten gefallen, auch Rachel und Ben fand ich dann weniger nervig, denn ich muss sagen, dass man da die Chemie zwischen den beiden gespürt hat.

Auch das Ende ist einfach viel zu schnell und unlogisch gekommen. Als ob es einen plötzlichen cut geben sollte.

Fazit:
”Wir in drei Worten” von Mhairi McFarlane hat mich mehr als enttäuscht. Cover und Klappentext deuten so vielversprechend auf eine wunderschöne Liebesgeschichte hin. Aber im Prinzip ist es keine Liebesgeschichte, denn man erfährt nur, wie Rachels Leben verläuft.
Die zwei Punkte bekommt das Buch nur von mir, weil mir die Rückblenden soweit es geht gefallen haben.
Das Buch fällt für mich nicht in die Kategorie wo ich sagen würde, das Buch sollte man so bald und überhaupt kaufen.

2_buecherlies

 

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