[Rezension] ”Legend – Schwelender Sturm” – Marie Lu

IMG-20140118-WA0014Lange habe ich mit der Anschaffung gewartet und ich hätte glaube noch länger gewartet, wenn ich das Buch nicht geschenkt bekommen hätte. Ich weiß gar nicht wieso, denn der erste Band ”Fallender Himmel” hat mir einfsch total gut gefallen.

Dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen an Band 2 und ich glaube, ich habe einfach nur ein bisschen Angst gehabt.
Total unbegründet, denn dieser Band übertrumpft seinen Vorgänger sogar!

Dieses Buch trotz nur so vor Spannung pur und es wir nie langweilig

Verlag: Loewe

Originaltitel: Prodigy

Erscheinungsdatum: 16. September 2013

Seiten: 443

Preis: 17,95 €

Unsere Worte klingen locker, beinahe unbeschwert, aber wir spüren beide die Anspannung dahinter, den angestrengten Versuch, zu vergessen, zu verdrängen. Die Folgen der Worte, die keiner von uns beiden je wieder zurücknehmen kann.

Seite 335

Inhalt:
Der Zweck heiligt die Mittel, oder? Den einen Menschen loszuwerden, der die Verantwortung für dieses ganze verfluchte System trägt, scheint mir ein ziemlich kleiner Preis dafür zu sein, eine Revolution in Gang zu setzen.
Auf der Flucht vor der Republik schließen sich June und Day den Patrioten an, um Days Bruder zu retten und in die Kolonien zu entkommen.
Doch die Patrioten fordern eine Gegenleistung: June und Day sollen Anden, den neuen Elektor, töten. Eine Tat, die all dem Unrecht und der brutalen Unterdrückung ein Ende bereiten könnte.
Als June jedoch begreift, dass der neue Elektor ganz anders ist als sein Vorgänger, beginnt sie zu zweifeln:
Was, wenn Anden einen neuen Anfang darstellt?
Was, wenn politische Veränderung nicht unbedingt Tod, Vergeltung und Gewalt bedeuten muss?Was, wenn die Patrioten falsch liegen?

Meinung:
Der Schreibstil von Marie Lu war wieder angenehm zu lesen. Sie schreibt sehr flüssig, jugendlich und total spannend.
Wie im ersten Band sind die Kapitel abwechselnd aus den Sichten von Day und June geschrieben. Solche Bücher liebe ich ja besonders, da man sich wunderbar in beide rein versetzen kann.

Die Charaktere haben sich alle in diesem Teil geändert, manche zum Positiven und manche zum Negativen.

June hat mir in diesem Buch einfach nur gut gefallen. Sie hat echt so eine Wendung erlebt. Am Anfang von Band 1 fand ich sie ja noch total arrogant, ätzend und verwöhnt, aber das ändert sich ja zum Glück.
Sie versucht für jeden da zu sein und Verständnis aufzubringen und so versteht sie sich dann auch mit Anden ziemlich gut.

Was ich in diesem Buch von Day halten soll, weiß ich auch nicht so ganz. Im ersten Buch war er ein total lieber Kerl, in den man sich verliebt hat, aber im zweiten Teil hat er sich irgendwie verändert. Er hat zwar seine guten Momente, aber die meiste Zeit ist er total mies drauf und das besonders June gegenüber, denn er gibt ihr plötzlich die Schuld an allem – auch an den Tod seiner Eltern und seinem Bruder.
Gerade am Ende hätte ich ins Buch hüpfen können, um ihn den Kopf abzuhacken…

Anden dagegen gefiel mir richtig gut! Am Anfang dachte ich ja, dass er das totale Arschloch ist, aber wenn man ihn kennenlernt, stellt man schnell fest, dass er eigentlich ein lieber Kerl ist.

Mit Tess konnte ich mich auch nicht mehr anfreunden. In Band 1 mochte ich sie noch total, aber in diesem Buch ging sie mir einfach nur auf die Nerven.

Lange habe ich mit der Anschaffung gewartet und ich hätte glaube noch länger gewartet, wenn ich das Buch nicht geschenkt bekommen hätte. Ich weiß gar nicht wieso, denn der erste Band ”Fallender Himmel” hat mir einfsch total gut gefallen.
Dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen an Band 2 und ich glaube, ich habe einfach nur ein bisschen Angst gehabt.
Total unbegründet, denn dieser Band übertrumpft seinen Vorgänger sogar!

Das Buch knüpft eigentlich da an, wo der erste Band aufgehört hat.
Day und June sind auf der Flucht zu den Patrioten. Sie quälen sich durch, gerade auch, weil Days Bein toral kaputt ist.

Als sie schließlich da ankommen, kümmern sich die Patrioten gut um die beiden, allerdings ist klar, dass die das nicht ohne Gegenleistung tun. Der Plan ist, dass sie zusammen mit den anderen Patrioten den neuen Elektor Anden umbringen und weil sie zur Besserung der Republik beitragen wollen, stimmen sie zu.

Schließlich macht sich June auf den Weg zu dem Elektor und als sie ihn kennenlernt, wird schnell klar, wie nett er eigentlich ist und dass er für die Republik nur Gutes erreichen will.

Bis dahin schreitet die Handlung nur langsam voran, aber so ab Seite 150 wird es so spannend, dass ich das Gefühl hatte, dass mir die Luft weg bleibt.

Und diese wahnsinnige Spannung hielt bis zum Schluss und so musste ich das Buch einfach die halbe Nacht weiterlesen, bis ich es gegen 3:30 Uhr beendet habe.

Die kleine Liebesgeschichte zwischen Day und June ist in dem Buch etwas kühler geworden. Day hadert mit seinen Gedanken und Gefühlen für Tess und auch June hat Gefallen an Anden gefunden. Doch wie tief dieses “Gefallen” geht, weiß sie selber nicht.

Leider müssen wir uns am Ende von einem Charakter verabschieden, den ich total in mein Herz geschlossen habe. Dessen Tod mich ein wenig traurig gemacht hat.

Das Ende ist einfach total gemein! Wie kann man bitte so ein Ende schreiben? Mir kommen die Tränen, wenn ich noch mehr an dieses Ende denke 😮

Fazit:
Mit ”Legend – Schwelender Sturm” ist Marie Lu eine super spannende Fortsetzung gelungen, die mir noch besser als der erste Band gefallen hat. Dieses Buch trotz nur so vor Spannung pur und es wir nie langweilig! Ich kann nur hoffen, dass Band 3 bald erscheint und ich nicht zu lange drauf warten muss.

 

5_buecherlies

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