[Rezension] ”Light & Darkness” – Laura Kneidl

20131215_203430Ich bin ja eigentlich total blind an dieses Buch gegangen, ich habe mir den Klappentext durchgelesen, aber noch keine Rezensionen dazu. Daher war die Spannung umso größer.

Und eins vorweg: Dieses Buch hat Grundideen, die man so aus anderen Büchern kennt, aber die Umsetzung ist dann doch einfach total anders und super gut gelungen! Denn in dieser Form habe ich bis jetzt noch nichts gelesen.

Das Ende hat mir wunderbar gefallen, es ist total passend, zu mal es gegen Ende noch mal höhepunktartig ziemlich spannend wurde.

Verlag: impress

Originaltitel: Light& Darkness

Erscheinungsdatum: 07. November 2013

Seiten: 353

Preis: 5,00 €

”Wie?” In seiner Stimme war ein leichtes Zittern zu hören. ”Wie? Wie hätte ich dir erklären können, dass du mich an die einzige Person erinnerst, die ich jemals geliebt habe?”

Seite 203

Inhalt:
Die Existenz von Vampiren, Feen und anderen Paranormalen ist längst kein Geheimnis mehr. Doch ist es ihnen verboten, sich ohne die Begleitung des ihnen zugeteilten Delegierten in der Öffentlichkeit zu bewegen. Ausgerechnet bei der warmherzigen Light versagt jedoch das raffinierte Auswahlsystem: Ihr erster Paranormaler ist der rebellische und entgegen aller Regeln männliche Dämon Dante. Und schon bald muss sie sich fragen, ob sie ihn vor der Menschheit oder sich selbst vor ihm schützen muss … Quelle: Amazon

Meinung:
Der Schreibstil von Laura Kneidl hat mir sehr gut gefallen, da er nicht so abgehackt ist und auch ziemlich jugendlich gehalten ist. Daher kann man gut mithalten und das Lesen vergeht wie eh und je.
Das Buch beschreibt Light’s Sicht, aber zwischendurch kommen noch andere Passagen vor.

Die Charakter haben mir so weit alle wunderbar gefallen. Besonders natürlich Light und auch Dante.

Light finde ich als Protagonistin einfach wunderbar. Sie zeichnet Stärke, Mitgefühl und Mut aus. Am Anfang kommt sie für mich wie ein schüchternes, unerfahrenes siebzehnjähriges Mädchen rüber, das noch keine Ahnung von der Welt hat. Was so gesehen auch stimmt, aber dennoch finde ich, dass sie eine tolle Entwicklung im Buch durchnimmt.

Und Dante? Was soll ich schon groß zu ihm sagen, außer dass ich ihn wahnsinnig toll finde? Dante ist ein paranormales Wesen, genauer gesagt ein Dämon, der sich eigentlich gar nichts sagen lässt. Ich finde ja, dass er schon vom ersten Moment was absolut geniales an sich hatte. Ob das daran liegt, dass er so Bad Boy mäßig beschrieben wird? Aber egal – Dante hat negative Seiten, aber je mehr Zeit vergeht, desto mehr liebt man ihn.

Die anderen Charaktere haben mir teilweise gut gefallen, teilweise auch gar nicht. Von manchen fand ich den Charakter total super und manche hätte ich echt töten können.

Ich bin ja schon ziemlich traurig gewesen, als ich feststellen musste, dass ich dieses Buch gar nicht lesen kann, da ich ja gar keinen eReader hatte. Aber dann habe ich als Überraschung von meinen Bloggermädels als Geburtstagsgeschenk einen im Briefkasten gehabt. Die Freude war riesig, da ich mir auch endlich das Buch zulegen und dann auch mit lesen beginnen konnte.

Ich bin ja eigentlich total blind an dieses Buch gegangen, ich habe mir den Klappentext durchgelesen, aber noch keine Rezensionen dazu. Daher war die Spannung umso größer.
Und eins vorweg: Dieses Buch hat Grundideen, die man so aus anderen Büchern kennt, aber die Umsetzung ist dann doch einfach total anders und super gut gelungen! Denn in dieser Form habe ich bis jetzt noch nichts gelesen.

Das Buch beginnt eigentlich ziemlich ruhig, eigentlich damit, dass Light ihre eigene Delegation hat. Auf die Delegation wurde sie schon ziemlich lange vorbereitet und bedeutet, dass sie bald ihr paranormales Wesen bekommt. Diese Delegation gibt es, damit die paranormalen Wesen mit den menschlichen Bürgern im Einklang leben, sich eingliedern und die Kluft zwischen beiden Welten verschwindet.

Die Delegation findet so statt, dass die Delegierten und Wesen immer gleichgeschlechtlich sein müssen, doch bei Light ist wohl etwas schief gelaufen, denn ihr Wesen ist ein männlicher Dämon!

Und damit beginnt die ganze Geschichte auch schon suuuuper spannend! Dante macht es Light überhaupt nicht einfach, aber Light möchte überhaupt nicht versagen und so schließen die beiden eine Wette ab und wetten darum, wer als erstes versagt.

Im laufe der Handlung kommt es zu mehreren Schwierigkeiten und Komplikationen, die Dante und Light zusammenschweißen und so entsteht eine Liebesgeschichte zwischen den beiden. Und ich finde die beiden einfach soo toll zusammen!
Ich bewundere beide ziemlich stark für diese Gefühle und würde es beiden so gönnen – wäre da nicht das Gesetz, dass die Wesen keine intime Beziehung mit ihren Delegierten anfangen dürfen!

Das Ende hat mir wunderbar gefallen, es ist total passend, zu mal es gegen Ende noch mal höhepunktartig ziemlich spannend wurde.
Das Ende ist ziemlich offen und lässt irgendwann auf einen zweiten Band hoffen.

Fazit:
Mit ”Light & Darkness” ist Laura Kneidl ein Debütroman ganz nach meinem Geschmack gelungen. Ich finde, dass die Grundidee ziemlich bekannt ist, aber die Umsetzung ist für mich einfach einzigartig geworden. Ich kenne jetzt so kein Buch, das in dieser inhaltlichen Form aufgebaut ist. Ich finde dieses Buch einfach toll!

 

5_buecherlies

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