[Rezension] ”Ich blogg dich weg” – Agnes Hammer

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Dieses Buch sollte meiner Meinung nach als Unterrichtsstoff benutzt werden.
Wen interessiert schon ‚Die Physiker‘? Dieses Buch stellt meiner Meinung nach etwas sinnvolles zur Schau – nämlich wie grausam diese Internetwelt eigentlich sein kann, dass Cybermobbing nicht ohne ist und manchmal bittere Folgen haben kann.

Ich finde, dass dieses Buch das so ein bisschen mehr verinnerlicht, mehr zeigt wie gefährlich das Internet sein kann.

Verlag: Loewe

Originaltitel: Ich blogg dich weg

Erscheinungsdatum: 18. März 2013

Seiten: 157

Preis: 5,95€

Irgendwo dort oben war etwas Bedrohliches, wartete auf mich, und ich konnte es nicht erkennen.

Seite 49

 

Inhalt:
Julie ist schön, beliebt und kann wundervoll singen. Zusammen mit ihrer Band will sie am Schulfest auftreten. Doch wie aus dem Nichts erhält Julie gemeine E-Mails, Beschimpfungen, Drohungen. Dann taucht im Internet ein gefaktes Facebook-Profil auf, das Julie als arrogante Zicke darstellt. Im Nu lästern Klassenkameraden und wildfremde User online über sie. Julie verzweifelt. Wer tut ihr das an? Als sie auch noch die Band verlassen soll und die Drohungen in Gewalt umschlagen, eskaliert die Situation.

Meinung:
Der Schreibstil von Agnes Hammer hat mir gut gefallen. Sie schreibt flüssig und ist einfach gehalten.
Das Buch wird in erster Linie aus Julies Sicht geschrieben, aber man bekommt auch von Lisa, Ela, Marek, Sebastian und Jasmina was zu hören.

Ich kann ehrlich gesagt keinen Charakter gut einschätzen, dieses Thema lässt es auch gar nicht zu.
Julie ist beliebt, sieht toll aus und kann gut singen. Da soll man eigentlich nicht denken, dass irgendjemand von jetzt auf gleich etwas gegen sie hat und sie öffentlich, mit einem gefakten Facebook Profil bloß stellt und alle anderen schließen sich in Form von Beleidigungen und Drohungen, bis hin zur körperlichen Gewalt an.
Ich kann gar nicht anders als Mitleid mit ihr zu haben!

Die anderen konnte ich beim lesen echt nicht einschätzen. Man weiß, dass einer von den anderen fünf hinter diesem Cybermobbing steckt und das ist diese Spannung an dem Buch.
Man denkt sich den eigenen Part, man denkt immer dass es gerade dieser Charakter war, wenn seine Sicht gelesen hat.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich Angst hatte, dieses Buch weiterzulesen. Ich hatte Angst vor dem, was als nächstes kommt, vor dem, was als nächstes passiert und was nicht.

Aber eins steht fest: Dieses Buch sollte meiner Meinung nach als Unterrichtsstoff benutzt werden.
Wen interessiert schon ‚Die Physiker‘? Dieses Buch stellt meiner Meinung nach etwas sinnvolles zur Schau – nämlich wie grausam diese Internetwelt eigentlich sein kann, dass Cybermobbing nicht ohne ist und manchmal bittere Folgen haben kann.
Ich finde, dass dieses Buch das so ein bisschen mehr verinnerlicht, mehr zeigt wie gefährlich das Internet sein kann.

Das Ende hat mich überrascht, aber irgendwie auch nicht.

Fazit:
Ich blogg dich weg von Agnes Hammer ist ein kleines krasses Büchlein. Es hat nur so wenig Seiten, aber es zeigt das wahre Leben im Internet. Ich hab Angst vor dem gehabt, was als nächstes kam, aber ich fände es als Schullektüre richtig passend!

4_buecherlies

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