[Rezension] ”Der Anfang von danach” – Jennifer Castle

2014-04-04 17.05.30Das Buch beginnt direkt drauf los und lange wird sich nicht an einer Vorgeschichte aufgehalten. Ziemlich am Anfang des Buches erfährt Lorel von dem Tod ihrer Eltern und ihres Bruders.
Schon diese Seiten haben mich direkt zur Tränen geführt, wollte aber wissen, wie Lorel mit dieser Tragödie fertig wird.

Der Klappentext verrät, dass es eine traurige Geschichte werden könnte, die den Verlust und Liebe beschreibt

Verlag: Carlsen

Originaltitel: The Begining of After

Erscheinungsdatum: 31. Februar 2014

Seiten: 379

Preis: 18,90€

Neben unserer Haustür war ein großes Fenster, und ich zog langsam den Vorhang auf, nur ein kleines Stück, bis ich sehen konnte, wer es war.
Es war ein Polizist. Er stand mit gesenktem Kopf da und hielt die Mütze in der Hand.
Das war der Moment. Das Ende von Davor und der Anfang von Danach.
Seite 18

 

Inhalt:
Als eines Abends ein Polizist bei Laurel vor der Tür steht, wird ihr Leben von einem Moment auf den anderen in zwei Teile gerissen: das Davor und das Danach. Denn ihre Familie wird von der kurzen Fahrt zur Eisdiele nie mehr zurückkehren, sie ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Mit im Auto saßen auch die Eltern von David, nur er blieb wie Laurel verschont. Die beiden versuchen auf ganz verschiedene Weise, zurück ins Leben zu finden. Laurel sieht sich in ihrer Trauer und Verzweiflung mit ganz banalen Problemen konfrontiert: Was tun mit den Jacken ihrer Eltern, die noch im Flur hängen? Was soll sie mit dem plötzlichen Interesse ihrer Mitschüler an der „Überlebenden“ anfangen? Und soll sie trotz allem zum Abschlussball gehen und versuchen, Spaß zu haben? Langsam, ganz langsam, findet Laurel ihren Weg und lernt dabei auch den unnahbaren David immer besser kennen.

Meinung:
Der Schreibstil von Jennifer Castle hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt alles sehr genau, aber nicht zu voll gebombt an Details, zu dem schreibt sie noch sehr gefühlvoll. Er lässt sich locker und flüssig lesen.
Das Buch ist aus der Sicht von Lorel geschrieben.

Die Charakrere im Buch haben mir alle sehr gut gefallen.

Lorel ist die Protagonistin im Buch und am Anfang erfährt man ein klein wenig über ihre Familie, allgemein, wie sie tickt.
Als ihre Eltern und ihr Bruder bei einem Unfall ums Leben gekommen sind, fühlt sie sich zu erst leer und hilflos.
Obwohl sie richtige Stärke zeigt, hat sich doch kleinere Rückschläge. Ich mag sie sehr, gerade auch, weil sie nicht voreingenommen ist und die Situation nicht ausnutzt, dass die Menschen jetzt alles für sie tun würden

David hat seine Mutter bei diesem Unfall veloren und sein Vater liegt seitdem im Koma und es ist nicht klar, ob er jemals wieder aufwacht.
Er geht anders mit seiner Trauer um, er rennt dauernd weg und reist durch Amerika. Anders als bei Lorel ist es ihm egal, was die anderen Leute von ihm halten.
Ich mag David und manchmal hatte ich einfach nur Mitleid mit ihm, obwohl er sich manchmal daneben benommen hat.

Lorels Nana hat mir auch gefallen, sie tut alles für ihre Enkelin, zieht zu ihr ins Haus und kümmert sich rührend um sie.

Dieses Buch habe ich auf der Verlagsseite entdeckt und habe mich riesig darüber gefreut, dass ich das Buch zur Verfügung gestellt bekommen habe.
Der Klappentext verrät, dass es eine traurige Geschichte werden könnte, die den Verlust und Liebe beschreibt. Zum Glück sind diese Erwartungen erfüllt worden.

Das Buch beginnt direkt drauf los und lange wird sich nicht an einer Vorgeschichte aufgehalten. Ziemlich am Anfang des Buches erfährt Lorel von dem Tod ihrer Eltern und ihres Bruders.
Schon diese Seiten haben mich direkt zur Tränen geführt, wollte aber wissen, wie Lorel mit dieser Tragödie fertig wird.

Als David irgendwann nur noch im Krankenhaus war, hat Lorel seinen Hund Masher bei sich aufgenommen. Nur wegen Masher sehen David und Lorel sich ubd das ändert sich auch nicht. Auch als David immer wieder abgehauen ist, hat Masher die beiden immer wieder zusammen geführt.

In erster Linie beschreibt das Buch, wie Lorel über den Verlust ihrer Familie weg kommt und wie sie dagegen ran geht. Nur zart wird die Geschichte mit Joel und später David erzählt.

Das Ende ist realistisch und sehr zufriedenstellend.

Fazit:
Mit “Der Anfang von danach” konnte Jennifer Castle mich sehr berühren. Das Buch erzählt über den Verlust der geliebten Familie und wie Lorel darüber weg kommt und auch, wie David damit umgeht. Auch die zarte Liebesgeschichte finde ich absolut passend gestaltet.

5_buecherlies
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