[Rezension] “So nah und dochso fern” – Ann Brashares

So nah und doch so fernDie Gefühle, die im Buch eine wichtige Rolle spielen, waren für mich einfach nicht nachvollziehbar.
Da haben Lucy und Daniel noch kein Wort miteinander gewechselt und im nächsten Moment gestehen sie sich die endlose Liebe und küssen sich.

Etwa ab der Hälfte des Buches kam ich auch besser rein und konnte anfangen, diese Gefühle zu verstehen. Diese Rückblenden von Daniel haben diesem Buch den gewissen spannenden Touch gegeben, diese ich sehr interessant fand

Verlag: Carl’s books

Originaltitel: My Name is Memory

Erscheinungsdatum: 17. Juni 2013

Seiten: 366

Preis: 14,99€

”Versuch, mir zu glauben”, sagte ich. ”Das ist alles kein Zufall. Du bist seit meinem ersten Leben bei mir. Jedes Mal bist du meine erste Erinnerung, der Leitfaden, der durch alle meine Leben führt. Erst durch dich werde ich zu einem ganzen Menschen.’
Seite 187

Inhalt:
Nur ganz wenige Menschen verfügen über die Gabe, sich an ihre früheren Leben zu erinnern. Daniel ist einer von ihnen. Sein Gedächtnis reicht viele Jahrhunderte, viele Leben zurück – und er erinnert sich an eine junge Frau, die er einst unglücklich geliebt hat. Nach jeder Rückkehr in eine neue Existenz begibt er sich auf die Suche nach ihr, bis er im heutigen Virginia auf Lucy trifft. In ihr erkennt er seine schicksalhafte Liebe wieder. Für Lucy aber ist Daniel ein völlig Fremder, auch wenn sie sich auf unheimliche Weise zu ihm hingezogen fühlt. Und beide ahnen nicht, dass ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit ihre gemeinsame Zukunft bedroht.

Meinung:
An den Schreibstil von Ann Brashares musste ich mich erstmal gewöhnen. Es war schwierig für mich, am Anfang voll und ganz damit zurecht zu kommen. Aber mit der Zeit wurde es besser und er hat mir so gut gefallen, dass er sogar etwas außergewöhnlich gecwirkt hat.
Das Buch hat verschiedene Sichten. Zum einen gibt es hauptsächlich Lu cy in der dritten Person, in diese auch Daniel zu Wort kam. Aber dann gibt es noch Kapitel, die in Daniels Sicht, der Ich-Form, geschrieben sind und seine Vergangenheit erzählen.

Die Charaktere waren mir nicht von Anfang an sympathisch. Man kennt es aus anderen Büchern, dass Charaktere auftauchen, die man vom ersten Satz an liebt. Dies war hier leider nicht der Fall.

Zu Lucy kann man eigentlich nicht viel sagen. So wirklich hat man sie gar nicht kennengelernt. Man weiß nur, dass sie absolut für Daniel schwärmt und Gefühle für ihn hat. Aber woher kommen die? Da kam sie mir auch ein bisschen überheblich rüber.
Doch zu meiner Freude hat sich dies mit der Zeit geändert! Sie geht ihren ”Visionen” nach und will herausfinden, was es mit diesen auf sich hat und durchführt eine Reise in die Vergangenheit.

Daniel gefiel mir eigentlich von Anfang an gut. Klar, dieses Gefühl, dass ich ihn einfach absolut mega toll finde, ist hier nicht, aber er war mir irgendwie sympathisch. Über ihn erfährt man so viel mehr!
Er hat so viel in seinen vielen Leben durchgemacht und hat immer ein Ziel vor Augen gehabt, der ihn den Lebensmut immer wieder gegeben hat: Seine große Liebe finden.

Ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch am Anfang wirklich enttäuscht hat. Ich habe so lange gebraucht, um die ersten 100 Seiten zu lesen! Es kam noch nie vor, dass ich für 360 Seiten über eine Woche gebraucht habe!

Die Gefühle, die im Buch eine wichtige Rolle spielen, waren für mich einfach nicht nachvollziehbar.
Da haben Lucy und Daniel noch kein Wort miteinander gewechselt und im nächsten Moment gestehen sie sich die endlose Liebe und küssen sich.

Etwa ab der Hälfte des Buches kam ich auch besser rein und konnte anfangen, diese Gefühle zu verstehen. Diese Rückblenden von Daniel haben diesem Buch den gewissen spannenden Touch gegeben, diese ich sehr interessant fand. Ich interessiere mich eigentlich gar nicht für Geschichte, aber hier hat es einfach super reingepasst.

Gegen Ende, als Joaqium auftaucht hat dieses Buch den spannenden Höhepunkt erreicht.

Was ich vom Ende halten soll? Ich weiß es nicht! Es lässt so viel Spielraum für eine Fortsetzung offen! Und ich hoffe ja irgendwie, dass wir diese bekommen! Denn ich bin eigentlich kein Fan von so offenen Enden. Ich brauche einen Abschluss.

Fazit:
”So nah und doch so fern” von Ann Brashares konnte mich leider nicht vollends überzeugen. Der Anfang hat mir so gar nicht gefallen und auch die Gefühle, die damit zusammenhingen, konnte ich gar nicht nachvollziehen. Aber gegen Mitte des Buches wurde es zunehmend spannender. Auch das Thema der Wiedergeburt war sehr interessant, denn so habe ich noch kein Buch gelesen!

3_buecherlies
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