[Rezension] ”Closed Hearts – Gefährliche Hoffnung” – Susan Kaye Quinn

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Die letzten Ereignisse im ersten Band haben für ein großes Chaos gesorgt. Für Kira ist es öffentlich gefährlich, daher ist sie mit ihrer Familie umgezogen und lebt mit ihrer Familie zurückgezogen weit von der Stadt weg.
[…]
Die Spannung im Buch ist schon sehr rasant, Vertrauen und Frieden herrscht im Buch eigentlich so gar nicht. Man schwingt auf den Seiten zwischen Krieg, Flucht und Lügen umher, kein Charakter im Buch wird verschont, ob er es jetzt verdient hat oder nicht, das ist egal.

 

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Originaltitel: Closed Hearts

Erscheinungsdatum: 9. Januar 2015

Seiten: 304

Preis: 11,66 € (Taschenbuch)

Ich bin nur sauer, dass meine einzige Chance, mit dir alleine zu sein, unterbrochen wurde. Er küsste meine Stirb und ließ die Lippen leicht dort ruhen. Wo immer du bist, dort gehöre ich hin.
Seite 62 – Tolino Shine
Inhalt:
Wenn du Gedanken kontrollierst, kann nur dein Herz dir zum Verhängnis werden. Vor acht Monaten hat Kira Moore der Welt der Gedankenleser offenbart, dass es Mindjacker wie sie selbst gibt, die Gedanken kontrollieren können und mitten unter ihnen leben. Jetzt fragt sie sich, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, die Wahrheit öffentlich zu machen. Während sich wilde Gerüchte verbreiten, nutzt ein mächtiger Anti-Jacker Politiker die Angst der Gedankenleser aus und beraubt Jacker ihrer Rechte. Während manche von ihnen nach Jackertown fliehen – einem Slum voller Jacker, die Gedankenkontroll-Gefälligkeiten gegen Bares eintauschen – verstecken sich Kira und ihre Familie vor den Lesern, die sie fürchten und den Jackern, die sie hassen. Doch nachdem ein Jacker-Clan Kiras Freund Raf in ihren Armen zusammenbrechen lässt, ist Kira gezwungen, die Leute die sie am meisten liebt dadurch zu retten, indem sie sich der Sache stellt, die sie am meisten fürchtet: FBI Agent Kestrel und seine experimentelle Folterkammer für Jacker.

Meinung:

Der Schreibstil von Susan Kaye Quinn hat mir wieder sehr gut gefallen! Sie schreibt flüssig und mit dem richtigen Maß vom beschreiben der Details. Es ist einfach nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.
Auch die Charaktere hat sie wieder gut bearbeitet, da ist natürlich Kira, die Hauptperson.Kira wird Lucy genannt, da sie unerkenntlich bleiben muss. Im Gegensatz zum ersten Buch hat sie sich hier noch mal richtig weiterentwickelt. Oft handelt sie ohne wirklich vorher nachzudenken, dennoch klappt alles irgendwie, Hauptsache sie kann ihre Familie und Raf retten. Ganz egal was sie dafür tun muss, sie macht es, ohne über die Konsequenzen nachzudenken.
Dies finde ich wirklich sehr mutig! Kira muss man einfach mögen.Was ich dennoch an ihr bewunder ist, dass sie nicht das Gesicht der Jacker werden will, die Gründe sind dafür verständlich, denn sie hat genug um die Ohren und kann sich nicht um alles in der Welt kümmern, so hart das auch klingt. Das ist mal eine Eigenart der Protagonistin, die mir sehr gut gefallen hat und einfach realistisch rüber kommt. Susan Kaye Quinn hebt sich durch diese Eigenart der Protagonistin von den anderen Autoren des dystopischen Genres ab. Finde ich sehr gewagt, aber sehr gelungen!Außerdem haben mich einige andere Charaktere überrascht, mehr kann ich dazu aber nicht sagen da ich sonst zu viel verraten würde.

Die Geschichte beginnt schon mitten im Geschehen, viel drum herum wird nicht erzählt. Die letzten Ereignisse im ersten Band haben für ein großes Chaos gesorgt. Für Kira ist es öffentlich gefährlich, daher ist sie mit ihrer Familie umgezogen und lebt mit ihrer Familie zurückgezogen weit von der Stadt weg.
Die Leser empfinden Mindjacker als gefährlich und würden alles dafür tun, dass sie weggesperrt, bestraft oder gar getötet werden – egal welche Altersgruppe, egal ob sie über ihre Fähigkeit im Klaren sind oder nicht, jeder Jacker gehört nicht in diese Welt und soll abgeschafft werden. Was ich persönlich sehr grausam finde!

Die Spannung im Buch ist schon sehr rasant, Vertrauen und Frieden herrscht im Buch eigentlich so gar nicht. Man schwingt auf den Seiten zwischen Krieg, Flucht und Lügen umher, kein Charakter im Buch wird verschont, ob er es jetzt verdient hat oder nicht, das ist egal.

Das Ende kam ziemlich rasant, denn der Schreibstil hat mich so gefesselt, dass ich ganz schnell ziemlich weit war und gar nicht wollte, dass das Buch bald vorbei ist, denn das heißt ja, dass ich noch so lange auf den dritten und letzten Band warten muss – das ist so gemein nach diesem Ende, denn das hat es echt in sich und ich will soooofoooort weiterlesen und wissen, wie es ausgeht.

Die ‘‘Mindjack‘‘-Trilogie ist für mich eine Buchrreihe, die viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, denn die Bücher sind einfach großartig. Sie heben sich teilweise einfach von dem ganzen ab, was andere Autoren schon zig fach geschrieben haben, die Ideen hier sind einfach erfrischend neu.

Fazit:
Mit ‘‘Closed Hearts‘‘ hat Susan Kaye Quinn eine absolut spannende und gelungene Fortsetzung von ‘‘Open Minds‘‘ geschaffen. Man fiebert wieder richtig mit Kira und den anderen mit und hofft, dass die grausame Welt endlich ein Ende hat, doch dann passieren immer wieder unerwartete Dinge. Ich kann den dritten Band kaum erwarten und hoffe, dass er in Deutschland bald erscheint!

5_buecherlies
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